Lebenslange Freiheitsstrafen für Mord an Pferdewirtin Christin R.

Landgericht Berlin Lebenslange Freiheitsstrafen für Mord an Pferdewirtin Christin R. Im Prozess um den Mordfall Christin R. wurden vier der Angeklagten zu lebenslangen Freiheitsstrafen verurteilt. Bei zwei davon ist zudem die besondere Schwere der Schuld festgestellt worden. Eine Angeklagte ist zu einer Freiheitsstrafe von vierzehn Jahren und sechs Monaten verurteilt worden.

Die Taten der Angeklagten seien von einer immensen kriminellen Energie geprägt gewesen, die auch für eine Schwurgerichtskammer, die ständig über Tötungsdelikte zu befinden habe, weit außerhalb des üblichen liege.

Erster Tötungsversuch

Die Angeklagten Cornelia und Robin H. hatten beschlossen, die Freundin des Robin H. zu töten, um an Versicherungssummen aus mehreren Lebensversicherungen in Millionenhöhe zu gelangen. Die ersten beiden Tötungsversuche seien jedoch fehlgeschlagen. Im April 2012 habe die Angeklagte Cornelia H. in Absprache mit Robin H. versucht, die Pferwirtin Christin R. zu erstechen, sei jedoch an deren Gegenwehr gescheitert.

Zweiter Tötungsversuch

Im Juni 2012 habe die Angeklagte Tanja L. auf Betreiben des Angeklagten Robin H. der Pferdewirtin Christin R. Kaliumchlorid in ein Getränk gegeben. Da dieses Gift jedoch bei oraler Einnahme keine Wirkung entfaltet, habe Christin auch diesen Tötungsversuch überlebt.

Christin R. wird erdrosselt

Darauf habe der Angeklagte Sven L., der Bruder der Angeklagten Tanja L., den Angeklagten Steven M. beauftragt, die Christin R. zu töten. In der Nacht Juni 2012 hätten die Angeklagten Robin H. und Tanja L. die Christin R. unter einem Vorwand zu einem Parkplatz gelockt, wo der Angeklagte Steven M ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK