Diskriminierung wegen Schwangerschaft

Wird einer schwangeren Arbeitnehmerin unter Verstoß gegen das Mutterschutzgesetz gekündigt, kann ihr ein Anspruch auf Entschädigung wegen Diskriminierung zustehen. So entschied das BAG mit Urteil vom 12.12.2013 (8 AZR 838/12).

Für die damals schwangere Klägerin bestand ein besonderer Kündigungsschutz nach § 9 Mutterschutzgesetz (MuSchG). Aus medizinischen Gründen wurde ihr Anfang Juli 2011 ein Beschäftigungsverbot gem. § 3 Abs. 1 MuSchG ausgesprochen. Dennoch verlangte die Beklagte von ihr, das ärztliche Verbot zu ignorieren. Kurz darauf teilte die Klägerin ihrer Arbeitgeberin mit, dass sie sich einen Tag später in ärztliche Behandlung begeben müsse, um den zwischenzeitlich verstorbenen Fötus entfernen zu lassen ...

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