Cross Currency Swap

Ein Cross Currency Swap ist ein Finanzderivat, bei dem zwei Vertragsparteien Zins- und Kapitalzahlungen in unterschiedlichen Währungen austauschen. Wird ein Cross Currency Swap abgeschlossen wird der Tausch von Zinszahlungen gleicher oder unterschiedlicher Fristigkeit verschiedener Währungen geregelt. Es wird der Tausch der Nominalbeträge am Ende der Laufzeit, zum aktuellen Kassa-Kurs bei Abschluss vereinbart. Ein Tausch in umgekehrter Richtung kann zu Beginn der Laufzeit getätigt werden, um bilanztechnisch eine Bewertungseinheit bilden zu können.

Cross Currency Swaps, die in unterschiedlichen Währungen abgeschlossen worden sind, sind Gegenstand von hunderten Verfahren bundesweit. Durch den rapiden Fall vieler Währungen in den letzten Jahren haben sich teilweise hohe Verluste bei vielen Anlegern angehäuft. Ein Cross Currency Swap kann so gestaltet werden, dass das Kreditinstitut Euro-Beträge an den Kunden zu zahlen hat und der Kunde Beträge im Schweizer Franken schuldete. Durch den aktuellen Kursanstieg des Schweizer Franken sind bei vielen Kunden oft Zahlungsschwierigkeiten entstanden.

Schadensersatzansprüche beim Cross Currency Swap

Ein bei laufenden Verfahren mit entscheidender Punkt ist, ob bei der Beratung hinsichtlich des Abschlusses von Swaps Mitarbeiter der Kreditinstitute vorsätzlich gehandelt haben.

Der Cross Cross Currency Swap ist ein spekulatives Derivat mit einem hohen Risiko. Anlegern mit geringer Risikobereitschaft und geringer Erfahrung hätten solche Produkte nicht angeboten werden dürfen. Auch der BGH sieht mit seinem Urteil vom 22. März 2011 in spekulativen Swap-Veträgen ein Wettgeschäft.

Tausenden Anlegern wurden bundesweit Swap-Geschäfte u.a. von folgenden Banken angeboten bzw. vermittelt ...

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