Unter Wölfen – in Kreuth?

von Liz Collet

Der Tag fängt gut an. Mit Wölfen in Kreuth? Neihein, nicht solchen, an die SIE jetzt schon wieder bei Kreuth reflexartig denken….tztztztztz. Gemeint sind hier schon echte Wölfe.

Nein, ich rede von einem ganz anderen Panik verursachenden Ereignis diesen Morgens.

Nein, nicht dass die Espressobüxe leer war. (Erschrecken Sie mich nicht derart mit solchen Fragen, sonst lernen Sie kennen, wie Panik aussieht)

Jetzt mal ernsthaft zum Thema des Morgens.

Der Schreckensnachricht:

Facebookbrokedown.

Das ist für viele ja inzwischen eine grössere Tragödie und traumatischer, als Blizzards in Brooklyn. Und denen geben sie dann gleich mal die Schuld für den Brokedown, gleich auf Platz zwei sind dann Schuldzuweisungen an B.O. und durch B.O. an Dritte

Bevor die Welt und die Welt der Wissenschaften (also jedenfalls die in Sachsen) nach 50 Minuten Ausfallzeit die Wiederbelebung feiert, als hätte Edison grad den Schalter umgelegt und erstmals die Stadt mit Glühbirndln erleuchtet. Wir lassen den heimtückisch eingeschlichenen Gedanken mal spazieren gehen, wen sich die Uni Leipzig da als Mitarbeiter leistet, der offenbar nix Anderes zu tun hat, als die Funktionsfähigkeit Facebooks zu vermissen und gebannt den Blick offenbar ungefähr so auf den Screen zu heften, wann er wieder drin ist. Bei Facebook. Wird man dafür mit Gehalt bezahlt? Ein echter Traumjob.

50 Minuten Facebookdown ist für manche schon Zeit genug, um T-Shirts drucken zu lassen #WeSurvivedFacebookdown. Und für andere, um ein Buch zu schreiben #ThingsIDidWhenFacebookWasDown.

Also, sagen wir: Ich könnte auf die Idee kommen, so ein Buch zu schreiben, in dem all das landet, was viele (huch!) plötzlich wieder tun, wenn Facebook ihnen mit einer Facebookdown-Zwangspause mal 50 Minuten Zeit dafür schenkt.

50 Minuten – weniger als eine Stunde Lebenszeit ...

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