Massenüberwachung im Netz – Open Source Projekte sollen Abhilfe schaffen

Seit den Enthüllungen von Edward Snowden sind die Überwachungspraktiken der Sicherheitsbehörden vermehrt in den Fokus der Medien gerückt. Ende-zu-Ende Verschlüsselung und der verstärkte Einsatz von Open Source Software soll die Privatsphäre im Netz fördern.

Eine vom Ausschuss für Technikfolgenabschätzung des EU-Parlaments (Science and Technology Options Assessment, STOA) in Auftrag gegebene zweiteiligen Studie setzt sich mit dem Spannungsverhältnis zwischen Massenüberwachung und dem Schutz der Privatsphäre auseinander.

Teil 1: Risiken, Möglichkeiten und Risikominimierungsstrategien

Teil 1 der Studie beleuchtet die datenschutzrechtlichen Gefahren für Internetnutzer. Massenüberwachung ist seit Jahren Realität. Unter dem Banner der Kriminalitäts- und Terrorismusbekämpfung würden die Sicherheitsbehörden ihre Befugnisse immer weiter ausdehnen. Durchgeführt werde die Überwachung teils durch illegale Eingriffe in IT- und Telekommunikationssysteme. Gezielte, gesetzlich legitimierte Überwachungen von konkreten Verdächtigen sei zur Bekämpfung von Kriminalität zwar notwendig, könne aber keine allgemeine Überwachung der Bevölkerung rechtfertigen und verletze daher den Schutz der Privatsphäre und der Meinungsfreiheit.

Eine Vielzahl von Bürgern sei sich den Risiken zudem gar nicht bewusst – und auch wenn sie es wären sei es einem technisch nicht versierten Nutzer kaum möglich, sich gegen die Vielzahl an Überwachungsmechanismen zu wehren ...

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