Infinus-"Musterverfahren" - LG Leipzig sieht gute Anspruchsgrundlagen

KAP Rechtsanwälte | Kanzlei für Anlegerrecht und Anlegerschutz Infinus-"Musterverfahren" - LG Leipzig sieht gute Anspruchsgrundlagen Nach der Razzia bei Infinus AG und Future Business KGaA fand vor dem Landgericht Leipzig eine erste mündliche Verhandlung zur (zivilrechtlichen) Haftung der Verantwortlichen und Hintermänner statt.

Etwas über ein Jahr nach der Razzia bei den Dresdener Anlagefirmen Infinus AG und Future Business KGaA fand vor dem Landgericht Leipzig eine erste mündliche Verhandlung zur (zivilrechtlichen) Haftung der Verantwortlichen und Hintermänner statt. Die auf die Vertretung geschädigter Anleger spezialisierte Kanzlei KAP Rechtsanwälte gibt eine erste Einschätzung zum veröffentlichten Zwischenstand ab. Nach Einschätzung der Kanzlei machte das Gericht den betroffenen Anlegern Hoffnung, Ihre Ansprüche durchsetzen zu können. Vor allem die in "normalen" Verfahren sehr seltene Anspruchsgrundlage der "deliktischen Haftung" wurde hierbei vom Landgericht in den Vordergrund gerückt.

Das Landgericht Leipzig spricht hinsichtlich des Verfahrens von einem "Musterverfahren". "Auch wir sind überzeugt, dass das Verfahren das wesentliche Weichen für weitere Klagen von Anlegern stellen wird" führt Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht Anja Appelt, Partnerin bei KAP Rechtsanwälte aus. "Vor allem der Hinweis des Gerichts, dass die Verurteilung der ehemaligen Infinus und Future-Business-Verantwortlichen auf der Basis der sog. deliktischen Haftung möglich ist, spricht für sich", so die Anwältin weiter ...

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