Falschberatung von Anlegern bei Fremdwährungskredit in Schweizer Franken

Falschberatung ermöglicht Schadensersatz bei Fremdwährungskrediten.

Banken und Kreditinstitute haben Anlegern in den letzten Jahren mehr und mehr Darlehen als Fremdwährungskredit in Schweizer Franken angeboten. Das Verkaufsargument war ein vergleichsweise niedriger Zins der zum Teil über 3% unter den Angeboten von Krediten in EURO lag. Dieses Ersparnis sah zunächst sehr lukrativ aus und machte oft erst eine Finanzierung des Eigenheimes möglich.

Das immanenten Risiko von Immobilienkredite hat sich nun mit dem Absturzes des EURO gegenüber dem Schweizer Franken realisiert. Kursverluste von über 40% innerhalb von wenigen Jahren können für viele Kreditnehmer erhebliche finanzielle Folgen haben.

Durch den geringeren Wechselkurs des Euro gegenüber der Finanzierungswährung steigt der Betrag, der in Euro zur Ablösung des Darlehens geleistet werden muss. Anstelle von z.B. EURO 500.000,00 Verbindlichkeiten müssen nun EURO 700.000,00 an die Bank oder Sparkasse zurückbezahlt werden. Für viele Darlehensnehmer kann dies als Folge der Falschberatung den finanziellen Ruin bedeuten.

Der Fremdwährungskredit und seine möglichen Folgen bei Falschberatung

In den Fällen in denen ein Nachbesserungsrecht der Bank beim Fremdwährungskredit – in Form sogenannter Schwellenklauseln – für den Fall, dass die Verbindlichkeit in Form des Darlehens den Wert der als Besicherung verwendeten Immobilie übersteigt, festgeschrieben wurde, kann das Institut weitere Sicherheiten verlangen. Können keine Sicherheiten vom Darlehensnehmer angeboten werden, kann dies eine Kündigung des Vertrages durch die Bank zur Folge haben. Als nächster Schritt droht dann die Zwangsversteigerung des Eigenheimes.

Sollten Sie als Darlehensnehmer die Finanzierung mit einem Aktienfond, einem zusätzlichen Swap oder einer Lebensversicherung gekoppelt haben, sind oft zusätzliche Verluste vorprogrammiert ...

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