Se[x]chs auf Kraut…. und der Skandal um die Regensburger Domspatzen

von Liz Collet

Bridging Time @ Regensburg

Regensburgs OB Wolberg nennt die Diskussion um die umstrittene Werbe-Aktion Regensburgs “absurd“, bei welcher die Domspatzen als Werbeträger fungierten. Die Stadt Regensburg verteilt derzeit bundesweit 100.000 Postkarten mit dem berühmten Knabenchor. Doch die Aktion ist den einen eine “besondere Geschmacklosigkeit”, die anderen empört die Nichtigkeit der Diskussion.

Recht haben die letztgenannten. Und die erstgenannten auch.

Aber nicht wegen der Postkarte mit den Domspatzen, der man rassistische wie sexistische Aspekte vorhält.

Nein, die besondere Geschmacklosigkeit ist eine andere, ein anderes der aktuellen Werbemotive: Die Sechs auf Kraut, die sich in Ganzkörperkondomen gleichenden Sackerln auf einem stilisierten Sauerkrauthäuferl aneinanderschnuggeln, wie eben die Regensburger Bratwürschtl, die man in Regensburg als echte Originale in der Wurstkuchl bekommt oder auch im Kümmelweckerl.

Der Skandal ist meine höchstpersönliche Traumatisierung durch diese wutzelnden menschlichen Stoffmaden, die ich nicht einmal durch hundertausendmal hintereinander gemurmeltes “Katzenbaby” durch ein Bild eines niedlichesn Stubentigers im Kopf wieder vertreiben kann.

Ich werde das allenfalls mit der allergrössten Selbstbeherrschung und Überwindung niederkämpfen können, als Bildtrauma in meinen Synapsen, wenn ich mindestens stündlich (zur bestmöglichen Gegen-Konditionierung) mindestens Sechs im Kümmelweckerl wegnasche. Am besten mitteles einer stationären Therapie namens “7-Tage-Ratisbona-Rehabilitationsmodell”, welche die Stadt Regensburg mir im Wege der Naturalrestitution als Schadensersatz leisten muss ...

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  • Umstrittene Werbe-Aktion: Regensburgs OB Wolbergs nennt Diskussion "absurd" | BR.de

    br.de - 51 Leser, 12 Tweets - Die Domspatzen als Werbeträger: Die Stadt Regensburg verteilt derzeit bundesweit 100.000 Postkarten mit dem berühmten Knabenchor. Über die Aktion ist man uneins: Ein CSU-Abgeordneter spricht von einer "besonderen Geschmacklosigkeit", Oberbürgermeister Joachim Wolbergs empört sich über die Nichtigkeit der Diskussion.

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