Marke selbst anmelden – Teil 1: Prioritäten setzen

von Axel Hellinger

Die eigene Marke ist im Geschäftsleben ein wichtiges Gut. Daher sollten sich vor allem Existenzgründer frühzeitig darum kümmern, ob sie die angestrebte Marke auch im Geschäftsverkehr verwenden dürfen.

1. Um was es bei der Markenanmeldung wirklich geht

Entgegen der vorherrschenden Meinung vieler Startups ist es von untergeordneter Bedeutung, ob man andere Unternehmen (gänzlich) von der Nutzung der eigenen Marke ausschließen kann. Hieran hat die Konkurenz in der frühen Phase meist kein Interesse. Viel wichtiger ist es, dass man selbst die Nutzung einer bestimmten Marke nicht von anderen Marktteilnehmern versagt bekommt.

Denn nichts ist ärgerlicher und teurer, als im Nachhinein Domains, Werbekampagnen, Unternehmensnamen, Geschäftspapiere usw. ändern zu müssen. Neben den Kosten der Abmahnung fallen hier durchschnittlich Kosten iHv. ca. 10.000,- EUR an.

Zu dem materiellen Schaden kommt auch ein Sichbarkeits- und Reputationsverlust on- wie offline und die daraus folgenden Umsatzeinbußen.

Tipp: Das eigene, ungehinderte Führen der Marke sollte das primäre Ziel des Unternehmers sein.

Daher ist es durchaus empfehlenswert, die Marke von einem entsprechend qualifizierten Rechtsanwalt anmelden zu lassen. Eine Anmeldung durch einen Kollegen kostet durchschnittlich rund 1.000,- EUR netto ...

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