“Kann man Leichen FengShui-ethisch im Wohnraum üüüürgööndwüüü integrieren?”

von Liz Collet

Es gibt Fragen, von denen ich dachte, man könnte die Schlagzahl des tiefschwarzen Humors kaum noch erhöhen. Das jedenfalls dachte ich nach “Wie versenke ich eine Leiche?” {Nicht googeln, wenn Sie nicht nur Krimiautor sind….}

Sag niemals nie….! Eines meiner Lebensprinzipien. Ich weiss, wovon ich rede. Nie…ist eine um ein wönzögös Bisschen zu lange als Zeit, um Prognosen ewigkeitsfest zu zimmern.

Mit anderen Worten: Man kann.

Alles fing ganz und gar harmlos damit an, dass ich unter den Büchern, von denen ich mich derzeit trenne, auch einige aus einem meiner Lieblingsverlagshäuser mehr als einmal in und aus Umzugskartons und dazwischen nicht mehr oft genug in die Hand nahm.

Darunter der Band von , eines der Bücher, die man sich nicht selbst kauft. Aber die man liest, wenn man sie bekommt. Manche als Geschenk, andere zu Rezensionen usw. Vielleicht sogar ein zweites Mal. Wenn ich Möbel rückte in meinem Leben, bisher, dann jedoch nie um sie feng-shui-tauglich auszurichten. Sondern da hin zu rücken, wo sie mir besser passten. Oder umzugsbedingt. So sind Jungfrauen. Mörderisch nüchtern, rational. (In manchem.)

Beim Sortieren und Aussortieren für die Bücher, die ins kleine Verkaufsregal und zu neuen Büchermenschen umziehen dürfen, fiel auch “Feng Shui, Leben und Wohnen in Harmonie” ins Blickfeld. Und in die Hand der diabolischsten der Freundinnen, die skelettknochentrocken kommentierte:

“Störende Einflüsse? Im Wohnraum? Die beseitigt man nicht durch Feng Shui, sondern durch Scheidung. Oder besser noch durch Mord.”

Cave: In manchen Momenten sollte man die Tasse Kaffee nicht an den Lippen haben. Diesmal ging’s noch gut – aber ich glaube, Günther Sator fände Kaffeeflecken auch nicht fengshui-tauglich. Also nicht überall ...

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