“Front running”-Verdacht als Ehrverletzung

“Front running”-Verdacht als Ehrverletzung

Wer gegenüber einer Journalistin eine Aktiengesellschaft des “front runnings” bezichtigt, muss in der Schweiz befürchten, wegen übler Nachrede verurteilt zu werden.

Das Bundesgericht hat ein Urteil aus dem Kanton Zug bestätigt, dem folgender Sachverhalt zugrunde lag (BGer 6B_782/2014 vom 22.12.2014):

X. [gemäss Bundesgericht “Sachverständiger im Bereich der Bekämpfung der Geldwäscherei und der organisierten Kriminalität”] habe im Januar 2010 in seinem Büro der Journalistin W. während eines Gesprächs gesagt, “aber auch bei der Y. S.A. scheine nicht alles korrekt gelaufen zu sein. Es bestehe der Verdacht auf ‘front running'”. “Front running” habe er entsprechend den Standesregeln des Verbandes Schweizerischer Vermögensverwalter (VSV) definiert. Nach dem Obergericht des Kantons Zug wirft er der Privatklägerin vor, am 28. Dezember 2007 für 1.3 Mio ...Zum vollständigen Artikel

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