Facebook: Kritik von höchster Stelle an den neuen Datenschutzrichtlinien

Über die neuen Datenschutzbestimmungen haben wir bereits im November letzten Jahres berichtet. Nach einigen Startschwierigkeiten am Anfang des Jahres wird es nunmehr Wirklichkeit: Am kommenden Freitag, den 30. Januar, ändert Facebook seine Datenschutzregelungen.

Großer Wurf in Sachen Privatsphäre und Datenschutz?

Seit Tagen informiert Facebook seine Nutzer über die anstehenden Änderungen im Bereich der Datenschutzbestimmungen, der Nutzungsbedingungen und der Cookie Richtlinie. Die Neuerungen sollen dabei nicht allein für Facebook gelten, sondern alle sonstigen Dienste und Anwendungen, wie WhatsApp und Instagram, einschließen. Facebook vermarket die Neuregelungen als großen Wurf in Sachen Privatsphäre und Datenschutz:

„Wir möchten dazu beitragen, dass du verstehst, wie Facebook funktioniert und wie du deine Informationen kontrollieren kannst.“

Was wirklich dahinter steckt

Die Realität sieht jedoch anders aus. Das wird auch vom Bundesjustizministerium kritisiert.

Facebook macht mit den gesammelten Daten der Nutzer bares Geld. Daten sind die Währung der New Economy und jeder Facebook-Nutzer bezahlt den vermeintlich „kostenlosen“ Dienst mit seinen Daten. Diese Datensammlung soll nunmehr zielgerichteter ausgeschöpft werden. Facebook will einen noch größeren Focus auf Werbeanzeigen legen. Werbung soll stärker personalisiert und dabei auch das Surfverhalten der Nutzer außerhalb des Netzwerkes ausgewertet werden. Ziel ist es, den Preis für eine Werbeanzeige bei Facebook hoch zu treiben und so den Wert und Gewinn des börsennotierten Unternehmens zu maximieren. Die Interessen der Nutzer stehen hinten an und eine Wahl hat er auch nicht ...

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  • Justizministerium kritisiert Facebook

    internetworld.de - 7 Leser, 18 Tweets - Am 30. Januar ändert Facebook seine Datenschutzrichtlinien. Beim Bundesjustizministerium stoßen die Neuerungen auf Kritik. Die User sollten selbst entscheiden dürfen, ob die AGB aktiviert werden.

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