Entwicklung/Stand Privatinsolvenzen & Verbraucherinsolvenzen

von Oliver Gothe Syren

Entwicklung/Stand Privatinsolvenzen & Verbraucherinsolvenzen

Ein erstes Zwischenfazit zum Stand der Insolvenzrechts-Reform (2014): Trotz der Verkürzung der Verbraucherinsolvenzverfahren von 6 auf 3 Jahre (bei Erreichen einer Mindestquote von 35%) sind laut dem Bundesamt für Statistik die Anmeldezahlen rückläufig. Demgegenüber hat die Creditreform in ihrem Schuldneratlas 2014 veröffentlicht, dass die Überschuldung der Privaten Haushalte in Deutschland zunimmt.

Der Infodienst Schuldnerberatung fragt sich, woran die “unspektukaläre Annahme” der Reform 2014 liegt und nennt folgende Punkte:

Überlastung der Schuldnerberatungsstellen, die – auch wegen ständig neuer Aufgaben – nicht „nachliefern“ können die Schuldner fürchten die im Insolvenzverfahren höhere Kontrolldichte (Verschärfung der Versagungsgründe für eine Restschuldbefreiung) oder Zunahme der Anzahl der außergerichtlichen Einigungen.

Nach meiner Erfahrung in der Beratungspraxis sind alle vom Infodienst Schuldnerberatung genannten Gründe zutreffend. Immer mehr Verschuldete melden sich in meiner Kanzlei und klagen über die langen Wartezeiten bei Schuldnerberatungsstellen (dies gilt für Hamburg – aber auch bundesweit habe ich ich hohe Zuläufe) ...

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