53. Deutscher Verkehrsgerichtstag in Goslar

Ende Januar findet der inzwischen 53. Deutsche Verkehrsgerichtstag in Goslar statt. Die große Anzahl ausländischer Teilnehmer zeigt, dass die Bedeutung dieses Kongresses inzwischen weit über die Grenzen Deutschlands hinausgeht. Der Teilnehmerkreis setzt sich in erster Linie aus Juristen zusammen: aus Richtern, Rechtsanwälten, Vertretern der Bundes- und Landesministerien, Vertretern der Versicherungen, aber auch technischen Sachverständigen, Wissenschaftlern usw.

Es ist der mit Abstand wichtigste verkehrsrechtliche Kongress in Deutschland, was auch die stets steigenden Teilnehmerzahl deutlich macht. In diesem Jahr haben drei Arbeitskreise bereits jetzt die Grenzen ihren Kapazitäten erreicht.

Das Anwaltsbüro Quirmbach und Partner wird dort mit den Rechtsanwältinnen Melanie Kamper und Sandra Deller sowie Rechtsanwalt Helmut Gräfenstein vertreten sein.

Für die Personenschadenregulierung ist insbesondere der Arbeitskreis VI von Bedeutung, der sich mit dem sogenannten Anscheinsbeweis befasst.

Melanie Kamper, Rechtsanwältin für Unfallopfer

Was verbirgt sich hinter dem Begriff Anscheinsbeweis?
Beim Anscheinsbeweis handelt es sich um die Möglichkeit einer Beweiserleichterung. Auf der Grundlage allgemeiner Erfahrungssätze kann von einem bestimmten Ereignis auf eine bestimmte Folge geschlossen werden und umgekehrt von einem bestimmten Ergebnis auf einen bestimmten zugrundeliegenden Ablauf. Es handelt sich um eine Beweisführung, die auf allgemeinen Erfahrungssätzen basiert, ohne dass ein endgültiger Nachweis geführt wird.

Fährt z.B. jemand mit seinem Auto auf ein anderes auf, hat er in der Regel nicht aufgepasst und ist damit an dem Unfall schuld. In dieser Situation braucht der geschädigte Vordermann keinen weiteren Beweis zu führen ...

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