Tierschutz: Das Kalb auf dem Motorrad...

Oberlandesgericht Oldenburg Tierschutz: Das Kalb auf dem Motorrad... Ein Landwirt beschloss sein Kalb zu einem befreundeten Kollegen zu bringen. Er packte es kurzerhand auf sein Motorrad, hielt das Kalb mit einer Hand fest, während er mit der anderen Hand lenkte. Der Landwirt geriet in eine Polizeikontrolle. Das Kalb wollte aber gar nicht vom Motorrad runter...

Das Oberlandesgericht Oldenburg gibt Rückblick auf 200 Jahre Rechtsprechung im Nordwesten und weist auf dieses Urteil aus dem Jahre 1929 hin. Damals verwarf das Oberlandesgericht die Revision eines Landwirts, der vom Amtsgericht Jever wegen Tierquälerei zu einer Geldstrafe verurteilt worden war.

Der Sachverhalt

Um was ging es? Der Landwirt war in höchste Not geraten. Endlich hatte seine bislang recht undankbare Kuh ein Kalb geboren. Die Kuh war danach aber nicht in der Lage, ihren Nachwuchs zu ernähren. Sie gab einfach nicht genug Milch. Der Landwirt war ein Mann der Tat und so beschloss er kurzerhand, das Kalb zu einem befreundeten Kollegen zu bringen, der eine Kuh hatte die das Kalb ernähren konnte ...

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