OLG München zu Ersatzerbermittlung durch ergänzende Testamentsauslegung

Nachdem der Erblasser aufgrund eines Schlaganfalls nicht mehr sprechen und lesen konnte, verstarb seine Ehefrau. Er hatte lediglich durch Testament seine Ehefrau zu seiner Alleinerbin eingesetzt. Nach seinem Tod stellte sich die Frage, wer ich beerbt.

Eine der beiden Schwestern des Ehemannes war der Auffassung, dass sie aufgrund ergänzender Auslegung mit ihrer Schwester Erben des längerlebenden Erblassers waren. Dies begründete sie mit den persönlichen Beziehungen des Erblassers zu seinen Schwägerinnen, deren Ehemännern und deren Kindern.

Das OLG München lehnte seine solche Ersatzerbberufung ab (Beschluss vom 11.12.2014; 31 Wx 379/14). Das Ergebnis ist sicherlich vertretbar; die Begründung überzeugt indes nicht ...

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