Urteil: Muss Schwimmbadbetreiber das Umfallen einer kleiner Sitzbank verhindern?

Amtsgericht München, Urteil vom 24.04.2014 - 191 C 21259/13 Urteil: Muss Schwimmbadbetreiber das Umfallen einer kleiner Sitzbank verhindern? Das bloße Aufstellen einer kleinen Sitzbank in den Umkleidekabinen eines Schwimmbades stelle keine Verletzung der Verkehrssicherungspflicht dar, da die Bank bei sachgerechter Nutzung keine Gefahrenquelle ist, so das Urteil des AG München. Eine allgemeine Verpflichtung zur Verschraubung der Bank bestehe nicht. Der Sachverhalt

Wie aus dem Urteil (Az. 191 C 21259/13) des AG München hervorgeht, besuchte die Klägerin mit ihrem vier Jahre alten Sohn ein Schwimmbad in München. In der Umkleidekabine befand sich eine kleine Holzbank, die auf vier Metallfüßen stand und nicht am Boden oder der Wand befestigt war.

Als sie den Sohn zum Anziehen auf die Bank stellte, kippte die Bank um und fiel auf ihren linken Vorderfuß. Sie erlitt eine schmerzhafte Kontusion, erhielt einen Salbenkompressionsverband und musste mehrere Wochen Schmerzmittel einnehmen ...

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