Bundesgericht: Anlageberatung (Swatch / UBS)

von Claudio Kerber
Im Entscheid 4A_336/2014 hatte das Bundesgericht Gelegenheit, seine Rechtsprechung zu Anlageberatungsverhältnissen zu festigen.

Hintergrund war das Investment einer zur Swatch Group gehörende Finanzgesellschaft in einen von der UBS empfohlenen Anlagefonds. Im Rahmen der Finanzkrise büsste der Fonds an Wert ein. Die Finanzgesellschaft machte die UBS für die Verluste verantwortlich.

Das Zürcher Handelsgericht wies die Klage in einem 107-seitigen Urteil ab.

Das Bundesgericht bestätigte den Entscheid, wobei es sich massgebend von folgenden Erwägungen leiten liess:
  • Zur Qualifikation des Vertragsverhältnisses: Das Bundesgericht erinnert zunächst an die Trias Vermögensverwaltungsvertrag, Anlageberatung, reine Konto-/Depotbeziehung (E. 4.1). Die Qualifikation des zwischen der Bank und dem Kunden bestehenden Vertragsverhältnisses ist beeinflusst wesentlich Bestand und Umfang der Aufklärungs-, Beratungs- und Warnpflichten (E. 4.2) ...
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