Amtsenthebung eines Betriebsrates wegen "Fuck Charlie Hebdo"?

von Philip Stühler Walter
Da geht man nichts böses ahnend spät abends noch mal kurz auf die Hauptseite von T-Online, um seine E-Mails kurz zu checken und findet die Nachricht, dass ein Betriebsratsmitglied bei Daimler-Benz wegen einer Äußerung auf seinem Facebook-Profil zu Charlie Hebdo jetzt des Amtes enthoben werden soll. Dieser hat sich wohl dahingehend geäußert, dass "Jeder Mensch zahlt für seine Taten! Die einen früher, die anderen später... Fuck Charlie Hebdo". Er war wohl auch nach entsprechender Aufforderung nicht dazu bereit, sich von der Äußerung zu distanzieren.

Das wiederum sorgte (berechtigterweise) nicht nur in der Belegschaft für ganz erheblichen Aufruhr und nun ziehen das Unternehmen, der Betriebsrat und die IG Metall gleichermaßen vor das Arbeitsgericht, um ein Amtsenthebungsverfahren gegen das Gremiumsmitglied durchzuführen.

Ich weiß nicht, was für ein verqueres, menschenverachtendes Weltbild man haben muss, um so eine schwachsinnige Scheiße unangebrachte Äußerung von sich zu geben. Vielleicht ist er auch einfach nur ein bisschen sehr doof und findet das lustig. Ich weiß es nicht.

Die Durchführung eines Amtsenthebungsverfahrens allerdings finde ich schon recht mutig ...Zum vollständigen Artikel


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