Vom Smartphone zum Smarthome

von Dr. Christian Borchers

1984 wurde die erste E-Mail in Deutschland empfangen. 1985 wurde in Deutschland mit dem C Netz das erste kleinzellige Mobilfunksystem eingeführt. Ab 1992 dann die großflächigen D-Netze. Ab 1989/1990 wurde das bis dato nur für Universitäten und Militärs nutzbare Usenet (Nachfolger des Apranet) zum kommerziell nutzbaren world wide web ausgebaut. Ab dem Jahr 2000 wurde durch das UMTS Netz das Internet mobil. In der jüngsten Vergangenheit surfen, navigieren und musizieren wir wie selbstverständlich durch unsere Umwelt und hinterlassen dabei munter unsere digitalen Spuren. Dabei ist in der Gegenwart der Trend zur Selbstoptimierung mittels Smartphone und Fitness Apps sicherlich einer der Hypes unserer Zeit.

Home sweet home

Nun erfasst die Digitalisierung und der damit einhergehende Optimierungs- und Kontrolltrend auch unsere eigenen vier Wände. Unsere Häuser werden intelligent, eben „smart“. Laut BITKOM verwenden in Deutschland bereits 10 Millionen Menschen Smart Home Technologien. Smart Home Technologien sind dem Oberbegriff des „Internet der Dinge“ zuzuordnen. Das Internet der Dinge wird von zwei Grundideen geprägt. Zum einen sollen Dinge miteinander vernetzt sein, um miteinander zu bestimmten Zwecken kommunizieren zu können. Zum anderen können User mit „Dingen“ kommunizieren. Vereinfacht dargestellt kann man sagen, dass das Internet der Dinge die Möglichkeit bietet, dass automatische oder vom Menschen veranlasste Steuerbefehle die virtuelle Realität verlassen und unmittelbar Auswirkungen auf die physische Realität erlangen können.

Im Falle von Smart Home sollen Sensoren, Chips und Programme ein „Lernen“ des Verbundsystems Smart Home bewirken. Anhand von Verbräuchen und den Verbrauchszeitpunkten, ja sogar dem Luftdruck im Haus sollen künftig Prozesse im Haus energieeffizienter gesteuert werden. Ein Smart Home soll lernen, wann seine Bewohner aufstehen, Elektrogeräte aktivieren und bspw. Warmwasser für das Duschen benötigen ...

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