Skiurlaub: Gut unterwegs auf der Piste

von Esther Wellhöfer

Der Winter ist die Saison für Ski- und Snowboardfahrer. Doch wer den Wintersport unbeschwert genießen will, sollte einige rechtliche Dinge beachten. Schließlich ist die Piste kein rechtsfreier Raum. Und ein Skiunfall kann sich schnell ereignen. Die Redaktion von anwalt.de hat einige Tipps für Skifahrer und Snowboarder zusammengestellt, damit der Winterurlaub nicht zum juristischen Reinfall wird.

Beachten der zehn FIS-Regeln

Auf den Pisten und Hängen müssen Wintersportler die FIS-Regeln beachten. Sie geben Leitsätze vor, wie man sich verhalten soll, und dienen zur Vorbeugung von Unfällen. Umsichtiges und rücksichtsvolles Verhalten ist auch hier Pflicht. Die Vorschriften stammen vom Internationalen Skiverband und sind auf allen Skipisten der Welt zu beachten und in den alpinen Ländern auch als Gewohnheitsrecht anerkannt.

Rücksichtnahme und Kontrolle (Regel 1 bis 3)

Natürlich ist auch auf den Pisten Rücksichtnahme oberstes Gebot. Zudem muss man darauf achten, seine Fahrweise den Witterungs- und Geländebedingungen anzupassen. Es wird stets auf Sicht gefahren. Derjenige, der von hinten kommt, muss seine Fahrspur so wählen, dass er vor ihm fahrende Wintersportler nicht gefährdet.

Vorfahrt und Abstand (Regel 4 bis 6)

Anders als im Straßenverkehr darf auf Skipisten sowohl rechts als auch links überholt werden. Entscheidend ist etwas anderes: der Abstand. Man muss ausreichend Abstand zu anderen Fahrern lassen, damit diese für ihre Fahrt genügend Raum haben. Wer in einen Hang einfährt oder nach einem Stopp wieder startet, muss zunächst einen Blick nach oben werfen und sich vergewissern, dass er dies gefahrlos für sich und andere tun kann. Halten an unübersichtlichen Stellen ist zu vermeiden. Wer stürzt, muss zusehen, dass er gefährliche Stellen schnell wieder frei macht ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK