Selbstmordversuche in Champ-Dollon

Dass in Champ-Dollon nicht immer alles perfekt läuft, ist hinlänglich bekannt. Bekannt ist auch, dass die Genfer Justiz nicht immer so genau hinschauen will, nun aber in einem Fall gemäss Bundesgericht doch hinschauen muss (BGer_152/2014 vom 06.01.2015). Bekannt ist schliesslich, dass in schweizerischen Gefängnissen immer wieder Selbsttötungen erfolgen. Im Fall, den das Bundesgericht zu beurteilen hatte, hat der Häftling überlebt. Der Sachverhalt, den das Bundesgericht aufführt, ist trotzdem besorgniserregend, nach dem Urteil vielleicht nun auch für die Justiz des Kantons Genf.

Hier also der Sachverhalt gemäss Bundesgericht:

- Le 19 août 2011, X. avait été placé dans une cellule d’isolement aménagée en cellule forte. Il avait alors protesté et demandé de voir le directeur. Il s’était ensuite mis autour du cou le câble d’antenne de la télévision, cette dernière ayant été enlevée avant sa mise en cellule, en menaçant de se “laisser tomber” si on ne le mettait pas en présence du directeur. Le chef d’étage, lors de son passage, lui aurait dit “tu n’as qu’à te pendre, cela fera bien rigoler tes victimes” ...

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