Slur.io – eine risikoreiche Plattform

Um dem Denunziantentum zu frönen oder sich idealistisch an der Befreiung von allerlei Informationen zu beteiligen, gibt es nun eine neue Plattform: slur.io. Wir geben einen Überblick und weisen auf die Gefahren hin.

Was ist Slur?

Noch gibt es keine beta- und damit nutzbare Version von Slur, aber Mitte 2015 soll es soweit sein: Dann kann jeder, der Daten beliebiger Art für Geld anonym an die Weltöffentlichkeit bringen will, dies tun.

Wie funktioniert das Konzept von Slur?

Das System von Slur soll so einfach wie Ebay funktionieren. Ein Verkäufer lädt die Daten, die er dem Markt zuführen will, verschlüsselt hoch. Dies können beispielsweise Nacktbilder von volljährigen oder minderjährigen Promis oder Privatpersonen, Geschäftsgeheimnisse, Kriegsstrategien oder Liebesbriefe sein. Kurz: Dem Inhalt der Informationen sind keine Grenzen gesetzt.

Er gibt dazu eine Kurzbeschreibung der Informationen ab, damit potentielle Bieter entscheiden können, ob und wie viel Geld sie bieten wollen.

Bezahlt wird mit der digitalen Währung Bitcoin.

Bietvorgang

Bieter können alleine oder in Zusammenschlüssen eine Information erwerben. Ist ein alleiniger Bieter Gewinner der Auktion, erhält nur er den Schlüssel zur Dechiffrierung der Information. Da eine bereits versteigerte Information kein zweites Mal angeboten werden darf, kann er sie damit theoretisch vor der Veröffentlichung schützen. Die unterlegenen Bieter bekommen ihr hinterlegtes Geld zurück. Erhält ein anonymer Zusammenschluss von Bietern den Zuschlag, wird die Information allen Mitgliedern von Slur und somit einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Sollte ein Bieter mit der erhaltenen Information unzufrieden sein, kann er den Fall vor sogenannte Vermittler bringen ...

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