Ost-Rentner müssen Abschläge hinnehmen

von Thorsten Blaufelder

Jan 21

Rentner in den neuen Bundesländern müssen die niedrigeren Ost-Renten hinnehmen. Dies hat das Sächsische Landessozialgericht (LSG) in einem am Dienstag, 20.01.2015, bekanntgegebenen Urteil entschieden und damit den allgemeinen Rentenwert (Ost) für das Jahr 2014 gebilligt (AZ: L 5 R 970/13).

Geklagt hatte ein Rentner aus dem Raum Leipzig. Der heute 68-Jährige forderte von seiner Rentenversicherung, dass seine Rente im Jahr 2014 nach dem höheren aktuellen Rentenwert „West“ berechnet wird. Es verstoße gegen den Gleichheitssatz des Grundgesetzes, dass die Rente in Ostdeutschland nach dem aktuellen Rentenwert „Ost“ berechnet wird und damit niedriger ausfalle, als die Renten in Westdeutschland.

Der aktuelle Rentenwert wird jedes Jahr neu berechnet, allerdings getrennt nach alten und neuen Bundesländern. Er entspricht der monatlichen Altersrente aus Beiträgen eines Durchschnittsverdieners für ein Jahr ...

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