Keine Wahrheit um jeden Preis

von Udo Vetter

Mit deutlichen Worten kritisiert eine bayerische Strafrichterin die Polizei. Bei Mordermittlungen haben Polizeibeamte möglicherweise so geschlampt, dass der wahre Täter wohl nicht ermittelt werden kann. Ein bislang Hauptverdächtiger, der Ehemann des Opfers, wurde jedenfalls jetzt freigesprochen.

Nach Auffassung des Gerichts haben die Beamten hochgradig schlampig gearbeitet, so dass wichtige Spuren nicht gesichert wurden. Die Beamten der Erdinger Kriminalpolizei hätten zunächst nicht erkannt, dass die 60-jährige Frau wohl eines gewaltsamen Todes starb. Dann wischten die Beamten am Tatort Blutspuren weg und erlaubten schließlich dem Ehemann, das Bad zu putzen ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK