Die verhaltensbedingte Kündigung Arbeitgeberseitige Kündigungen, deren Grund im negativen Verhalten des Arbeitnehmers liegen sind gerechtfertigt, wenn das Arbeitsverhältnis deshalb aus Vertrauensgründen gestört ist. In der Regel kann nur ein wiederholtes Fehlverhalten des Arbeitnehmers zu einer verhaltensbedingten Kündigung führen. Ausnahmen: In schwerwiegenden Fällen kann auch ein

Die verhaltensbedingte Kündigung

Arbeitgeberseitige Kündigungen, deren Grund im negativen Verhalten des Arbeitnehmers liegen sind gerechtfertigt, wenn das Arbeitsverhältnis deshalb aus Vertrauensgründen gestört ist.

In der Regel kann nur ein wiederholtes Fehlverhalten des Arbeitnehmers zu einer verhaltensbedingten Kündigung führen. Ausnahmen: In schwerwiegenden Fällen kann auch ein Verhalten des Arbeitnehmers nach Dienstschluss zu einer verhaltensbedingten Kündigung führen. Wer zB. in seiner Freizeit einen Raub, schweren Diebstahl oder dergleichen begeht, kann also nicht erwarten, dass er anschließend wieder an der Kasse eines Kreditinstitutes oder in einer sonstigen Vertrauensstellung eingesetzt werden wird.

Von diesen schwerwiegenden außerdienstlichen Verhalten abgesehen, führt nur dienstliches Verhalten zu einer Kündigung und hierbei müssen in der Regel mehrfache, in gröberen Fallen mindestens eine arbeitgeberseitige Abmahnung vorausgehen. Bei einem einmaligen Fehlverhalten darf einem Arbeitnehmer im Normalfall nicht gleich gekündigt werden. Handelt sich aber um eine sehr schwerwiegende Pflichtverletzung zB. ein Diebstahl beim Arbeitgeber, Unterschlagung, Annahme von Schmiergeld und andere vorsätzliche Schädigungen im Betrieb) , wodurch eine weitere Zusammenarbeit mit dem Arbeitnehmer nicht mehr zumutbar sein kann, dann kann sogar sofort außerordentlich , d.h. ohne vorherige Abmahnung und ohne Einhaltung der Kündigungsfrist gekündigt werden.

Liegt nur ein leichtes abr nicht hinnehmbares und unzumutbares verhalten des Arbeitnehmers vor, dann muss der Arbeitgeber dem Mitarbeiter zunächst mitteilen, dass ihm das Verhalten missfallen hat und ihm eine Chance zur Besserung geben, in dem er ihm eine schriftliche Abmahnung erteilt ...

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