Mindestlohn für ausländische LKW- und Busfahrer stößt auf Unverständnis

Das neue Mindestlohngesetz gilt auch für ausländische Lkw- oder Busfahrer beim Transit auf deutschen Straßen. Was zunächst in Deutschland lediglich Erstaunen ausgelöst hat, stößt beispielsweise in Tschechien auf Unverständnis. Ein Bericht von Stefan Heinlein aus dem Prager Hörfunkstudie der ARD zeigt das anschaulich. Heinlein zitiert in seinem Bericht den Sprecher des größten tschechischen Verkehrsverbandes, Felix. Das neue deutsche Mindestlohngesetz habe seine Branche kalt erwischt. "Diese Nachricht hat uns absolut schockiert. Der Stundenlohn unserer Fahrer beträgt bisher zwischen zwei und vier Euro. Jetzt sollen wir auf einmal ein Vielfaches bezahlen. Das verursacht unseren Firmen riesige wirtschaftliche Probleme", sagt Felix. Kritisiert wird nicht nur die Erstreckung des Mindestlohns von 8,50 Euro, sondern auch der den ausländischen Spediteuren abverlangte bürokratische Aufwand. So müssen die Fahrten zuvor schriftlich bei der Bundesfinanzdirektion gemeldet werden ...

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