Lohn: Zeitkonto dient nicht der Risikoverlagerung

von Anne Kathrin Keller

Anne-Kathrin Keller | 20. Januar 2015

Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg hat die Position von Leiharbeitern gestärkt. Die Richter entschieden, dass das Recht der Beschäftigten auf ihre Vergütung in Zeiten, in denen der Verleiher sie nicht vermitteln kann, nicht vertraglich aufgehoben oder beschränkt werden darf. So sei es dem Verleihunternehmen untersagt, auf dem Arbeitszeitkonto eines Leiharbeiters Arbeitszeiten nicht zu berücksichtigen, weil er den Beschäftigten zu anderen Zeiten nicht bei einem Entleiher einsetzen konnte. Damit hat das Gericht einer Sachbearbeiterin Recht gegeben, die unabhängig von ihrer tatsächlichen Einsatzzeit eine regelmäßige monatliche Vergütung auf Grundlage der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit erhielt. Ihre tatsächlichen Einsatzzeiten wurden in einem Arbeitszeitkonto erfasst ...

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