Therapie – nicht nur für Sexualstraftäter

von Alexandra Braun
Mit der Therapie – unter anderem für Sexualstraftäter – beschäftigt sich ein lesenswerter Artikel im “Hamburger Abendblatt”.

Es geht um die Sozialtherapeutische Anstalt – kurz SoTha – in der JVA Fuhlsbüttel in Hamburg.

“Die Häftlinge im Haus IV sind auf sechs Stationen verteilt. Von sechs bis 18.30 Uhr stehen die Türen der Zellen offen. Die langen Flure mit Grünpflanzen, zitronengelben Wänden und Bildern vom Meer haben eher Jugendherbergs-Charakter, als dass sie an Gefängnis erinnern. An der Wand hängt ein Info-Plakat mit dem Titel “Ihre Möglichkeiten der Freizeitgestaltung”. Montags wird zum Beispiel ein “Rückenfit”-Kurs angeboten, freitags trifft sich die Musikgruppe. Im Gemeinschaftswohnzimmer mit rotem Sofa zocken Häftlinge auf einem Flatscreen an der Playstation. Ein Insasse telefoniert im Gang. Jeder Häftling hat ein Telefonkonto und darf bis zu 25 Nummern beantragen. Zudem hat jede Station eine Küchenecke. Statt eines großen Kühlschranks gibt es hier kleine abschließbare Kühlschrankfächer. So manche Studenten-WG würde sich so etwas wünschen.”

(Quelle: www.abendblatt.de)

Viele Häftlinge sitzen aber lieber jeden Tag ihrer Strafe ab, als eine Therapie zu machen ...

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