Sittenstrolch: Freispruch „extra scharf“

von Mirko Laudon

Manchmal sind die verrücktesten Geschichten vor Gericht einfach die besten – so verrückt, dass man sie sich einfach gar nicht ausdenken könnte. So auch hier: Obwohl sich ein Mann nackt vor Frauen und Kindern auf einer Wiese wälzte, wurde er freigesprochen und nicht wegen exhibitionistischer Handlungen (oder schlimmer: sexuellen Handlungen vor einem Kind) verurteilt.

Verrückte Geschichte

Es muss damals im März 2014 unfassbar befremdlich ausgesehen haben: Ein schweißgebadeter Mann wälzte sich dort – unweit eines Spazierweges – mit heruntergelassener Hose „wie ein wild gewordenes Tier“ über eine Wiese. Er jammerte, wälzte sich umher und fasste sich dabei immer wieder an sein „bestes Stück“. Mit tränenerstickter Stimme erzählte die Zeugin vor dem Amtsgericht Recklinghausen noch heute sichtlich aufgewühlt die Geschichte. Sie war nichts ahnend mit ihren kleinen Kindern auf dem Spazierweg unterwegs und alarmierte bei diesem Anblick sofort die Polizei: „Ich als Mama hatte richtig Angst“. Doch selbst zwei Polizeibeamte waren nicht in der Lage, den nackten Wiesenwälzer zu beruhigen, der außerstande war zu sprechen.

Scharfe Chilis waren schuld

Vor der Strafrichterin am Amtsgericht Recklinghausen dann die unglaubliche Geschichte: „Ich hatte unglaubliche Schmerzen, wollte nur, dass das endlich aufhört“ ...

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