Mehrwertsteuerystemrichtlinie zum 1.1.2015 wirkt wie ein Betriebsverbot

Zerschlagen neue Gesetze und EU-Richtlinien kleinere Unternehmen?

“Unterm Strich verschwinden wir alle. Und das ist in unserem marktwirtschaftlichen System Prinzip. Uns geht es da ähnlich Klein- und Biobauern, Hebammen, Herstellern von Naturprodukten und vielen anderen, die unter der Last von Vorschriften und Regulierungen das Handtuch werfen (müssen). Ganze Berufsgruppen verschwinden von der Bildfläche. All dies geschieht legal und letztendlich im Interesse von international agierenden Machtkonzentrationen.”

Zu diesem aufrüttelnden Schluss kommen die Betreiber der Seite Danza Y Movimiento, Fundstelle:

http://www.danzaymovimiento.de/dymlog/id/284-Downloadshop-ab-sofort-geschlossen

Kommentar

Im Januar 2015 ist die Regelung für die kleine einzige Anlaufstelle in Kraft getreten. Sie erlaubt es Steuerpflichtigen, die in anderen Mitgliedstaaten, in denen sie selbst nicht ansässig sind, Telekommunikations-, Rundfunk- und Fernsehdienstleistungen oder elektronische Dienstleistungen erbringen, die auf diese Umsätze geschuldete Mehrwertsteuer über ein Internetportal in dem Mitgliedstaat abzurechnen, in dem sie steuerlich identifiziert sind. Die Teilnahme an der Regelung ist freiwillig. Nachdem sich der Ort der Dienstleistung nicht mehr im Mitgliedstaat des Dienstleisters, sondern im Mitgliedstaat des Kunden befindet, bedeutet dies eine Vereinfachung.

Auch wenn wir die obige Aussage prinzipiell ansatzweise durchaus mit unterzeichnen können, so dürfte jedenfalls die Mehrwertsteuersystemrichtlinie noch nicht Anlass zu derartigen drastischen Schlussfolgerungen bieten ...

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