“Arbeitsweise und Verhalten der Polizisten macht die Schwurgerichtskammer betroffen” {Richterschelte de Luxe}

von Liz Collet

Die Arbeitsweise und das Verhalten der Polizisten mache die Schwurgerichtskammer “betroffen”, heisst es im Zuge der Begründung zum Freispruch des Erdinger Frauenarztes, der wegen des Tötungsdelikts an seiner Frau angeklagt worden war, Berichten zufolge.

In der Küche seien viele Spuren vernichtet statt gesichert worden. Auch sei die Tote noch vor der Durchführung der Leichenschau, aber in Anwesenheit der Beamten bewegt worden. Hinzu komme noch die schlechte Ausstattung der Beamten. Statt mit einem Thermometer aus Quecksilber habe man den Todeszeitpunkt der 60-Jährigen mit einem handelsüblichen Fleischthermometer ermittelt.

Der Anklage zufolge sollte der Frauenarzt am 4. Dezember 2013 seine sechs Jahre ältere Ehefrau in ihrem gemeinsamen Haus erwürgt oder erdrosselt haben. Er ging an dem Abend zu einem Nachbarn und bat ihn, den Rettungsdienst zu verständigen, weil er eben zuvor seine Ehefrau leblos im Bad seines Hauses gefunden habe ...

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