Peinliches Schämen statt Knast

von Stefan Maier

Straftäter einfach nur zu Gefängnisstrafen zu verurteilen scheint einigen US-Richtern zu primitiv. Sie wählen ein anderes Mittel zur Resozialisierung: Die Straftäter müssen sich unangenehmen oder peinlichen Situationen aussetzen.

Richter Michael Cicconetti schaffte es mit seinen Urteilen schon wiederholte Male in die Schlagzeilen. Statt seine Pappenheimer direkt in das Gefängnis zu stecken, gibt er ihnen stattdessen die Wahl, sich für Peinlichkeitsstrafen zu entscheiden.

Aus der Krippe einer Kirche stiehl ein Paar das Jesuskind. Die von Cicconetti verhängte Strafe: Wie Maria und Josef mussten die beiden, mit einem Schild mit der Aufschrift “Wir bedauern die Tat” umgehängt, mit einem Esel durch die Stadt laufen.

Eine Frau setzte dutzende Katzen in einem Wald aus. Um die Konsequenzen am eigenen Leib zu erfahren, musste sie mehrere Stunden in einem kalten Wald verbringen ...

Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK