191 Millionen Schadensersatz - Thyssen-Krupp geht gegen Ex-Manager in Berufung

Es ist vielleicht die höchste Schadensersatzklage, die jemals vor einem Arbeitsgericht erhoben worden ist. Im Grunde geht es um die Aufarbeitung des sog. Schienenkartells. Mindestens ein Jahrzehnt lang sollen sich die beteiligten Hersteller abgesprochen und zu hohe Preise berechnet haben. Das Bundeskartellamt hatte für das Schienenkartell Bußgelder in Höhe von insgesamt 191 Millionen Euro gegen Thyssen-Krupp verhängt. Daneben hatte sich der Industriekonzern mit der Deutschen Bahn auf einen millionenschweren Schadenersatz wegen verbotener Preisabsprachen bei der Lieferung von Schienen verständigt. Nunmehr verlangt Thyssen-Krupp von einem Ex-Manager die Erstattung der verhängten Geldbuße in Höhe von 191 Millionen Euro. Dieser war von 1999 bis Mitte 2011 Geschäftsführer einer konzernangehörigen Gesellschaft ...

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