UFO-Alarm in der JVA Oslebshausen: Jungfernflug der Drogendrohne endete im Gefängnishof

von Stephan Weinberger

Es war der Abend des 4. Dezembers, als die Wachleute der Justizvollzugsanstalt Oslebshausen bei einem Routinerundgang auf dem sogenannten Freistundenhof ein zunächst unbekanntes Flugobjekt auf dem Boden entdeckten.

Es musste offenbar über dem JVA-Gelände abgestürzt sein. Die nähere Untersuchung ergab, dass sich unterhalb des Rumpfes eine Kugel befand, in die zehn Gramm Marihuana gepresst waren.

Die Anstaltsleitung rief die Polizei, die das Fluggerät als Multicopter identifizierte, wie man ihn seit einiger Zeit im Handel bekommen kann. Es handele sich um eine Drohne vom Typ DJI Phantom 1, welche über vier Propellerarme verfügt und in der Regel mit einer Kamera bestückt ist. Preislich liegt das Gerät im Internethandel bei etwa 400 Euro. „Auch völlig ungeübte Piloten können den Phantom sicher und präzise steuern“, heißt es in der Produktbeschreibung.

Die Schmuggler sind den Ermittlungsbehörden bisher nicht bekannt. Die Polizei hatte kurz nach dem Vorfall darauf verzichtet, die Medien zu informieren. Erst auf die konkrete Nachfrage des Weser Kuriers bestätige das Justizressort des Senats den Vorfall ...

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