Reparatur von exotischem Auto

Das Landgericht Bad Kreuznach (LG) hat mit Urteil vom 25.07.2014 (Az.: 3 O 28/12) geurteilt, dass eine Reparaturwerkstatt im rechtlichen Sinn kein „Erfüllungsgehilfe“ des Geschädigten sein kann. Gestritten wurde über die Kosten eines Verkehrsunfalls. Dieser ereignete sich in einem Kreisverkehr. Dabei prallte ein Smart gegen den seltenen Opel GT Roadster des Klägers. Der Kläger trägt vor, dass Beklagte beim Einfahren in den Kreisverkehr die Vorfahrt missachtet habe und in die rechte Seite seines Fahrzeugs gefahren sei. Es sei ein reparaturbedingter Nutzungsausfall für 40 Tage á 59,00 € entstanden. Die Reparatur habe so lange gedauert, weil Ersatzteile aus Amerika hätten geliefert werden müssen. Dagegen argumentiert die Beklagtenseite, dass mittels Behelfsreparatur der Opel durchgängig fahrbereit hätte gemacht werden können. Zudem werden Reparaturkosten von fast € 6.000 geltend gemacht. Das LG gab dem Opelfahrer Recht, weil ein Vorfahrtsverstoß festgestellt werden konnte. Er habe damit u.a. einen Anspruch auf Ersatz der vollen Reparaturkosten. Auch bezüglich der Nutzungsausfallentschädigung gab das LG dem Kläger Recht ...

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