Pro Bono Heidelberg – ran an den Fall!

Die beiden Gründer mit der Umweltministerin beim Engagementpreis 2014

Jan-Willem Prügel (26) studiert im 7. Semester Rechtswissenschaften an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg. An sich erstmal nicht weiter außergewöhnlich. Doch wenn man erfährt, für was der junge Student seine Freizeit opfert, wird man hellhörig. 2013 gründete Jan mit Felix Boos den Pro Bono Heidelberg – Studentische Rechtsberatung e.V., um Menschen, die sich keinen Anwalt leisten können, bei rechtlichen Problemen zu helfen. Mittlerweile ist der Verein mit 90 aktiven Mitgliedern die größte Amateurkanzlei Deutschlands. Erfahre mehr über das spannende Feld der studentischen Rechtsberatung im TalentRocket - Gespräch mit Jan!

Das Konzept von Pro Bono Heidelberg

Nach eigenen Angaben spezialisieren sich die Studenten bei ihrer Beratung nicht, sondern behandeln alles gesetzlich Erlaubte – mit Ausnahme von Fällen, die das Sozialrecht betreffen. Doch auch dieses Feld wird zurzeit aufgebaut. Konkret basiert der gemeinnützige Verein auf den Säulen Migrations-, Verwaltungs- und Zivilrecht.

Vor Gericht vertreten dürfen die Jurastudenten ihre Mandanten nicht, der Streitwert eines Falles darf maximal 700 Euro betragen und Fälle aus dem Straf- und Steuerrecht können nicht angenommen werden. Bei allen anderen Fällen werden die Studenten von Volljuristen unterstützt, die die Rechtsberatung kontrollieren und überwachen.

Sinnvolle Ergänzung zum Studium

Durch die praktische Bearbeitung von echten Fällen verbessern die rechtsberatenden Studenten nach und nach ihre juristischen Fähigkeiten. Durch die Unterstützung der Volljuristen, die den Studierenden Verbesserungshinweise geben, lernen diese auch, wie man Rechtsprobleme strategisch durchdenkt und lösen kann. Dank der engen Zusammenarbeit mit dem juristischen Beirat (den ehrenamtlich helfenden Anwälten) werden die Kenntnisse der Studierenden laufend erweitert ...

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