Erfolgreich im "Kampf gegen das Vergessen"

Nein. In diesem Artikel geht es nicht um Alzheimer, sondern darum, wie man die Herausforderung meistern kann, eine schier riesige Menge an Lernstoff abrufbereit zum Examenstermin im Gedächtnis zu haben. Unter den Jurastudierenden gibt es den Spruch: "Lerne nicht auf Lücke, denn die Lücken kommen schon von selbst."

"Bulimie-Lernen" - kurzfristig erfolgreich, aber langfristig auch?
In Kürze stehen am Ende des Semesters wieder die Klausuren an. Gerade in den Anfangssemestern neigt man dazu, erst wenige Tage bzw. ein paar Wochen vor der Klausur mit dem "ernsthaften" Lernen anzufangen. Man stopft eine riesige Menge an Lernstoff in sich hinein, um ihn nach den Klausuren sehr schnell auch wieder zu vergessen oder wegzutrinken. Einigen gelingt es mit dieser Art des Lernens - auch Bulimie-Lernen genannt - dann vielleicht auch, zufriedenstellende Noten bei den Klausuren zu erzielen. Doch schon sehr bald - spätestens mit dem Einstieg in die ernsthafte Examensvorbereitung und allerspätestens zum Examenstermin selbst - merkt man, dass man den Stoff, den man für eine Klausur eigentlich bereits gelernt hat, fast vollständig wieder vergessen hat und man quasi ganz von vorne anfangen kann.

Vergessenskurve nach Ebbinghaus
Dass man etwas vergisst, ist menschlich ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK