EFD verschärft Expatriates-Verordnung per 1. Januar 2016

von Philipp Kruse
Das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) hat die Expatriates-Verordnung revidiert, welche auf den 1. Januar 2016 in Kraft gesetzt werden soll. Mit dieser Revision wird die Personengruppe der Expatriates enger definiert und werden zudem einzelne Abzüge an strengere Voraussetzungen geknüpft. Die bisherigen Abzüge bleiben dem Grundsatz nach erhalten. Ziel der Revision ist es, die Akzeptanz der Verordnung zu verbessern, nachdem zwei parlamentarische Vorstösse deren Abschaffung verlangt hatten.

  • Pressemitteilung des Eidgenössischen Finanzdepartmentsvom 16.1.2015;
  • Revidierte Expatriates-Verordnung des EFD;
  • Erläuternder Bericht der EStV;
  • Bis 31.12.2015 gültige Expatriates-Verordnung (Verordnung über den Abzug besonderer Berufskosten bei der direkten Bundessteuer von vorübergehend in der Schweiz tätigen leitenden Angestellten, Spezialisten und Spezialistinnen; SR 642.118.3).
Die Personengruppe der "Expatriates" wird insofern enger definiert, also für die Spezialisten mit besonderer beruflicher Qualifikation eine vorbestehende Tätigkeit im reinen Mandatsverhältnis (selbständiger Erwerb) nicht mehr genügt. Wie bereits bei den leitenden Angestellten muss in jedem Fall ein Arbeitsvertrag mit dem entsendenden ausländischen Arbeitgeber vorbestehen ...Zum vollständigen Artikel

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