BGH: Umlegung von Warmwasserkosten bei hohem Wohnungsleerstand

von Karsten Stickeler

In einer Entscheidung vom 10. Dezember 2014 hat sich der Bundesgerichtshof mit der Frage beschäftigt, wie die Warmwasserkosten bei einem hohen Wohngsleerstand in einem Mehrfamilienhaus auf die jeweiligen Mieter umgelegt werden dürfen.

In einem 28-Familien-Haus waren nur wenige Wohnungen belegt. Das bedingte, dass die für eine Vielzahl von Wohnungen ausgelegte Heizungsanlage gemessen an dem tatsächlichen Verbrauch der nun noch wenigen Mieter nicht mehr kostengünstig arbeitete. In der Betriebskostenabrechnung 2011 legte der Vermieter die Kosten für die Warmwasserbereitung 50% nach Wohnflächenanteilen und 50% nach dem Verbrauch um. Die daraus errechneten Verbrauchskostenanteile kürzte der Vermieter daraufhin um 50 % “aus Kulanz” ...

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