Abmahnung der Kanzlei FAREDS für Hexenjagd MIG Film GmbH

von Philipp Obladen

Abmahnung der Kanzlei FAREDS für Hexenjagd MIG Film GmbH

Die Hamburger Kanzlei FAREDS Rechtsanwaltsgesellschaft verschickt Abmahnungen im Auftrag der Firma MIG Film. Abgemahnt wird der Film “Hexenjagd”.

Den Abgemahnten wird vorgeworfen, den Film “Hexenjagd” unerlaubter Weise in Internettauschbörsen Dritten angeboten zu haben. Es werden die Abgabe einer Unterlassungserklärung sowie die Zahlung eines Vergleichsbetrages gefordert.

Was ist zu tun, wenn man eine Abmahnung erhalten hat?

Ruhe bewahren Einen spezialisierten Rechtsanwalt kontaktieren und sich beraten lassen Gemeinsam mit einem Rechtsanwalt überlegen, ob man eine modifizierte Unterlassungserklärung abgeben soll Prüfen, ob man die Zahlung vollständig verweigern oder einen Vergleich anstreben sollte

In vielen Fällen dürfte eine Haftung des Anschlussinhabers auf Zahlung verneint werden. Dies dürfte insbesondere vor dem Hintergrund der sog. Bearshare-Entscheidung des Bundesgerichtshofes dann sinnvoll sein, wenn mehrere Personen den Internetanschluss nutzen. In der Bearshare-Entscheidung hat der Bundesgerichtshof geurteilt, dass keine tatsächliche Vermutung dafür besteht, dass der Anschlussinhaber zugleich auch der Täter ist, wenn mehrere Personen den Internetanschluss nutzen. Dies führt dazu, dass der Rechteinhaber (also der Abmahner) beweisen muss, wer von den verschiedenen Personen der Täter ist. Nur wenn dem Rechteinhaber dies gelingt, ist ein Lizenzschadenersatzanspruch durchsetzbar ...

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