Deutsche Islam Konferenz: Gemeinsam für Zusammenhalt einsetzen

von Dr. Georg Neureither

Die überwältigende Mehrheit der Muslime in Deutschland zeige, dass Hass und Gewalt nicht im Namen des Islams legitimierbar seien. Das unterstrich Bundesinnenminister de Maizière zum Auftakt der Deutschen Islam Konferenz (DIK). Er rief die Muslime zur Beteiligung am Kampf gegen den islamistischen Extremismus auf.

„Die Berufung auf den Islam für terroristische Ziele ist inakzeptabel. Wir gehen mit aller Härte gegen Terroristen vor“, so der Minister weiter. Die Verurteilung jeder Form des Terrors und die Betonung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Deutschland durch die islamischen Dachverbände schon in der Vergangenheit, aber auch heute, seien wichtige und wertvolle Zeichen.

Anschläge gegen unsere Werteordnung

„Anschläge wie in Paris richten sich gegen unsere ganze kulturelle und religiös-vielfältige Gesellschaft und gegen unsere Werteordnung. Wir werden daher nicht akzeptieren, wenn die schrecklichen Taten von Paris missbraucht werden, um Hass oder Vorurteile gegen Muslime zu schüren“, sagte de Maizière.

„Auf der Basis dieser gemeinsamen Überzeugung wollen wir unser friedliches Zusammenleben und den Zusammenhalt in unserem Land bewahren. Das ist vor allem eine gesellschaftliche Aufgabe, und zwar eine Aufgabe für uns alle“. Die Deutsche Islam Konferenz sei Teil der Lösung.

Mitwirkung aller friedliebenden Muslime

De Maizière betonte, auch der Staat leiste seinen Beitrag zum friedlichen Miteinander in unserer Gesellschaft. „Wir fördern mit verschiedenen Maßnahmen und Programmen den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Integration ...

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