Anmeldung von Elektrogeräten nach dem Elektrogesetz

von Sebastian Dramburg

Ange­sichts der kon­stant anstei­gen­den Menge an Elek­tro­schrott, des­sen Ent­sor­gung und Ver­wer­tung umständ­lich und teil­weise mit hohen Kos­ten ver­bun­den ist, erließ die Bun­des­re­gie­rung im Jahre 2005 auf der Grund­lage einer EU-Richtlinie das „Gesetz über das Inver­kehr­brin­gen, die Rück­nahme und die umwelt­ver­träg­li­che Ent­sor­gung von Elektro- und Elek­tro­nik­ge­rä­ten“, kurz: Elektro- und Elek­tro­nik­ge­rä­te­ge­setz (Elek­troG). Das Gesetz, das Ende 2006 voll­stän­dig in Kraft getre­ten ist, regelt – wie der Name schon sagt - das Ein­brin­gen elek­tro­ni­scher Geräte in den Geschäfts­ver­kehr, ihre Rück­nahme und Ent­sor­gung unter verbraucherschutz-, umweltschutz- und abfall­recht­li­chen Gesichts­punk­ten.

Im Ergeb­nis bedeu­tet dies, dass Her­stel­ler, Impor­teure und Wie­der­ver­käu­fer bei der Kon­zep­tion und Pro­duk­tion ihrer elek­tro­ni­schen Ware auf eine gute Ver­wert­bar­keit ach­ten, die Ware bei einer zen­tra­len Mel­de­stelle, der Stif­tung EAR, anmel­den und anschlie­ßend die Ent­sor­gung bzw. Ver­wer­tung der Ware gewähr­leis­ten müs­sen. Für den Ver­brau­cher eröff­net sich dadurch die Mög­lich­keit, seine nach 2005 gekauf­ten, unter das Elek­troG fal­len­den Geräte kos­ten­frei bei der nächt­ge­le­ge­nen Sam­mel­stelle abzugeben.

Anmel­de­pflicht, Ausnahme

Wel­che elek­tro­ni­schen Geräte nach dem Elek­troG ange­mel­det wer­den müs­sen, lässt sich § 2 Abs.1 Elek­troG und der Auf­zäh­lung in Anhang I Liste der Kate­go­rien und Geräte des Elek­troG ent­neh­men ...

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