Vor dem Berufungsgericht

von Christoph Nebgen

Landgericht, Kleine Strafkammer, Berufungsverhandlung. Das bedeutet, es gibt bereits ein erstinstanzliches Urteil des Amtsgerichts, gegen das - meistens der Angeklagte bzw. sein Verteidiger - Berufung eingelegt hat. Die Berufung muss nicht begründet werden; in ausgesuchten Fällen tue ich es trotzdem - dann nämlich, wenn das Amtsgericht es allzu doll getrieben hat und die Rechtsfehler einem aus seinem Urteil geradezu entgegen springen.

Eigentlich ist so eine Berufungsbegründung ein nützlich Ding für das Gericht; der Vorsitzende Richter der Berufungskammer weiß dann schon vor der Verhandlung, wo es langgehen wird und kann sich darauf einstellen, Zeugen laden usw. Auf diese Weise kann man eine Menge Zeit sparen, wenn man es richtig anstellt ...

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