Sharing Economy – Die zynische Vermarktung und Verramschung sozialer Werte und Rechte?

von Liz Collet

Das Teilen materieller Güter wird als Trend sinnvollen Teilens in einer Welt mit immer knapperen Ressourcen zunehmend propagiert und gepriesen.

Was aber hält diese schöne neue Welt des Teilens, von dem, was sie verspricht?

Wer profitiertdavon? Wer verliert?

DIESER Beitrag zeigt, wie über startups Dienstleistungsunternehmen von diesem scheinbar kostenlosem Modell Gewinnerzielung suchen.

Mehr noch aber: Vieles erhält ein Preisschild, das nun als Vermarktungspotential ausgeschöpft werden will. So werden Teile des Wohnungsmarktes dem eigentlich benötigten Wohnungsangebote entzogen, wo stattdessen Sharing von Wohnungen exzessiv ausgeweitet wird.

Der Beitrag zeigt auch, wie aus einem als ideell propagiertem Modell des Teilens ein massiv kapitalistisch geprägter neuer Markt entsteht und von denen monopolisiert wird, die daraus Millionen- und Milliardenumsätze ziehen.

Neue Welt vs Alte Welt, die auch nicht davor Halt macht, Einfluss und Druck auf den Gesetzgeber zu üben sucht, um beispielsweise die Abschaffung von Arbeitnehmerrechten zu erreichen. Aus Arbeitnehmern werden “taskrabbits”, Aufgabenhäschen, Laufburschen, jederzeit und 24/7, rund um die Uhr erreichbar und abrufbar.

Ein euphemistischer Ausdruck für Menschen, die nichts anderes als Multijobber, digitale Tagelöhner über mehrere digitale Plattformen von Anbietern sind, denen über Schlagworte wie “digitale Freiheit und Flexibilität” ihrer Arbeitsmöglichkeiten sämtliche Kosten für Kranken- und Altersversorgung und Sozialabgaben überbürdet werden, die bei Preisgabe ihrer Freizeit zur Selbstausbeutung geraten, jedoch abhängig bleiben und eben nicht “Partner” eines Unternehmens sind oder “Selbständige” ...

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