Gewerkschaftssekretär klagt gegen Rauswurf bei Verdi

Gewerkschaften sind nicht nur Verbände, welche die Interessen ihrer Mitglieder gegenüber ihrem Gegenspieler und der Politik zur Geltung bringen, sondern auch selbst Arbeitgeber. Ob sie ein besonders guter Arbeitgeber ist, wird mitunter bezweifelt. Die sicherlich auch hier unvermeidbaren internen arbeitsgerichtlichen Auseinandersetzungen erfreuen sich meist einer besonderen medialen Aufmerksamkeit. Über einen Fall, in dem von Gewerkschaftsseite überaus (zu?) streng durchgegriffen wurde, berichtet vor kurzem die WAZ (vom 14.12.2014). Dieser wird derzeit vor dem Arbeitsgericht Duisburg verhandelt. Es geht um einen bei Verdi angestellten Gewerkschaftssekretär, der gegen seine fristlose Kündigung klagt. Folgendes soll sich zugetragen haben: Die Jugendvertretungen von Stadtwerke und DVG hatten im September 2014 zu einem Wochenende in einem dem DGB gehörenden Haus in Hattingen eingeladen. Auf Seiten Verdis soll der Sekretär maßgeblich an der Vorbereitung und Durchführung beteiligt gewesen sein. Auszubildende, darunter auch Minderjährige, sollten unter anderem über den Sinn einer Gewerkschaftszugehörigkeit aufgeklärt werden. Doch eine Verdi-Kollegin belastete den Sekretär hinterher schwer: So soll er unter anderem anstößige Videos auf seinem Dienst-Handy gezeigt und zu nächtlichem Nacktbaden aufgefordert haben ...

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  • Sekretär klagt gegen Rauswurf bei Verdi

    derwesten.de - 56 Leser - Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi tritt üblicherweise für die Interessen der Beschäftigten ein. Doch ein Prozess, der derzeit vor dem ­Arbeitsgericht Duisburg läuft, zeigt, dass die Gewerkschaft a

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