Amtsrichter des AG München verurteilt HUK-COBURG Allgemeine Versicherung AG zur Zahlung restlicher Sachverständigenkosten und restlicher Nutzungsausfallentschädigung zu einem Streitwert von über 2.000,– € mit Urteil vom 13.8.2014 – 345 C 8199 -.

von Willi Wacker

Hallo verehrte Captain-Huk-Leserinnen und Leser,

von Neubrandenburg geht es weiter nach München, wo die HUK-COBURG wieder eine juristische Nieederlage einstecken musste. Sie meinte wieder einmal, trotz der entgegenstehenden BGH-Rechtsprechung, die Schadensersatzansprüche aus einem Verkehrsunfall eigenmächtig kürzen zu können. Sachverständigenkosten und Nutzungsausfallentschädigung wurden ohne Rechtsgrundlage einfach gekürzt. Und wieder hat der “Billigheimer” aus Coburg eine Niederlage eingefahren. Insbesondere zum Thema Nutzungsausfall ist das Urteil äußerst lesenswert. Die HUK-COBURG verzögert die Reparatur unter anderem durch Nachbesichtigung und will die Kosten der Verzögerung dann nicht tragen. Ein schöner Rechtsstreit mit einem “auskömmlichen” Streitwert zu Lasten der Versichertengemeinschaft der HUK-COBURG. Ob das die Versicherten der HUK-COBURG verdient haben? Dieses Urteil reiht sich in die Masse der verlorenen Prozesse der HUK-COBURG ein, die mittlerweile bereits gerichtsbekannt sind und sogar in Urteilsbegründungen erwähnt werden, wie dieser Blog vor wenigen Tagen bereits berichtet hat. Lest aber selbst und gebt Eure Anmerkungen ab.

Viele Grüße Willi Wacker

Amtsgericht München

Az.: 345 C 8199/14

IM NAMEN DES VOLKES

In dem Rechtsstreit

– Klägerin –

gegen

HUK Coburg Allgemeine Versicherung AG, vertreten durch d. Vorstand, Martin-Greif-Straße 1, 80336 München

– Beklagte –

wegen Forderung

erlässt das Amtsgericht München durch den Richter am Amtsgericht … am 13.8.2014 auf Grund der mündlichen Verhandlung vom 16.06.2014 folgendes

Endurteil

1. Die Beklagte wird verurteilt, an die Klagepartei 2.024,47 EUR nebst Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz hieraus seit dem 13.09.2013 zu bezahlen.

2. Die Kosten es Rechtstreits trägt die Beklagtenpartei.

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