Rechtsirrtum: Garantie und Gewährleistung sind nicht ein und dasselbe!

Rechtsanwaltskammer Koblenz Rechtsirrtum: Garantie und Gewährleistung sind nicht ein und dasselbe! Die Begriffe Garantie und Gewährleistung werden nicht nur häufig verwechselt, viele halten sie sogar für ein und dasselbe. Dabei hat längst nicht jeder gekaufte Artikel eine Garantie. Viele Händler werben mit diesem Begriff, Gewährleistung dagegen taucht nie in der Werbung auf. Die Gewährleistung

Unabhängig von den Bestimmungen des Verkäufers, hat jeder Kunde beim Kauf eines Produkts das Recht auf einen makellosen Zustand des Artikels. Mit anderen Worten: Der feine, aber entscheidende Unterschied zur Garantie besteht darin, dass dem Käufer bereits laut Gesetz eine Gewährleistung zusteht. Das ist Teil des Kaufvertrags.

Der Händler ist gegenüber seinen Kunden verpflichtet, eine makellose Ware zu verkaufen, und haftet demzufolge, wenn sie sich zum Zeitpunkt des Kaufs oder erst im Nachhinein als fehlerhaft erweist. Tauchen Mängel auf, ist der Händler zur "Nacherfüllung" verpflichtet. Dabei spielt es keine Rolle, ob er die defekte Ware durch eine neue, mangelfreie ersetzt oder den Mangel behebt.

Zugunsten des Kunden wird bei einem Fehler, der innerhalb der ersten sechs Monate auftritt, angenommen, dass er schon zum Zeitpunkt des Kaufs bestanden hat. Der Kunde hat zwei Jahre ab Kauf des Artikels gegenüber dem Händler Anspruch auf eine Entschädigung ...

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