Welche Technologietrends erwarten uns in diesem Jahr und welche juristischen und sicherheitstechnischen Fragen sind in diesem Umfeld noch zu klären?

von Sven Venzke-Caprarese

Companies are investing billions of dollars in this growing industry; they should also make appropriate investments in privacy and security”, lautet der Appell einer kürzlich gehaltenen Rede von Edith Ramirez auf der diesjährigen CES. Die Vorsitzende der US-Handelsaufsicht zielt hiermit auf den wachsenden Markt im Umfeld des sog. „Internet of Things“, kurz IoT, welches nach Ansicht von Technologieanalysten und Marktforschungsunternehmen immer mehr Einzug in unseren künftigen Alltag halten wird und bereits hält.

IT-Rechtler, Datenschützer und Sicherheitsexperten werden in diesem Rahmen noch viele Fragen zu beantworten haben. Ramirez fordert in Ihrer Rede z. B. „Security by Design“ und fasst unter diesen Begriff bei näherer Betrachtung auch das im europäischen Raum eher gebräuchliche Prinzip „Privacy by Design“. Datenschutz und Informationssicherheit müssen also Produkte und Anwendungen im IoT Umfeld von Beginn der Entwicklung an begleiten.

Neu ist diese Forderung nicht. So fordert etwa die Artikel 29 Gruppe in ihrer Stellungnahme 8/2014 zu den aktuellen Entwicklungen im Bereich des Internet of Things u.a. genau diesen Ansatz. Auch das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein kommt im Rahmen einer umfangreichen Vorstudie zu juristischen Fragen im Bereich Altersgerechter Assistenzsysteme (ein Bereich, der stark mit IoT-Entwicklungen verwoben ist) zu dem Ergebnis, dass sowohl rechtliche als auch technische Fragen aufgeworfen werden müssen und bereits während der Entwicklung zu berücksichtigen sind.

Dabei sind längst nicht alle rechtlichen Fragen beantwortet. Wie verhalten sich z. B ...

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