Amtsrichter des AG Salzwedel verurteilt VN der DEVK zur Zahlung der von der DEVK nicht ersetzten fiktiven Ersatzteilaufschläge und Verbringungskosten mit Urteil vom 16.12.2014 – 31 C 158/14 (III) – .

von Willi Wacker

Hallo verehrte Captain-Huk-Leserinnen und Leser,

heute geben wir Euch ein Urteil zu den fiktiven Verbringungskosten und Ersatzteilpreisaufschlägen (UVP-Zuschlägen) bekannt. Die zu 100 Prozent haftende DEVK hatte beide Schadenspositionen, obwohl sie im Schadensgutachten des qualifizierten Kfz-Sachverständigen aufgeführt waren, nicht ersetzt. Daraufhin nahm der Unfallgeschädigte den Unfallverursacher, den Versichereungsnehmer der DEVK, persönlich in Anspruch. Das örtlich zuständige Amtsgericht in Salzwedel (Sachsen-Anhalt) gab dem Kläger Recht. Lest das recht kurze und kompakte Urteil des Amtsrichters der 31. Zivilabteilung des AG Salzwedel und gebt bitte Eure Kommentare ab.

Mit freundlichen Grüßen

Willi Wacker

Amtsgericht Salzwedel

Geschäfts-Nr.: 31 C 158/14 (III)

Verkündet am: 16.12.2014

Im Namen des Volkes

Urteil

In dem Rechtsstreit

des Herrn E. S. aus S.

- Klägers -

Prozessbevollmächtigte: RAe. D.I. u. P. aus A.

g e g e n

Herrn A. A. aus S. (Versicherter der DEVK-Versicherung)

- Beklagter -

Prozessbevollmächtigte: RAe. G. u. K. aus M.

hat das Amtsgericht Salzwedel im schriftlichen Verfahren gem. § 128 II ZPO nach Schriftsatzfrist bis zum 28.11.2014 durch den Richter am Amtsgericht S.

für Recht erkannt:

1. Der Beklagte wird verurteilt, an den Kläger 128,98 € nebst Zinsen hieraus in Höhe von 5 Prozentpunkten jährlich über dem Basiszinssatz seit dem 23.1.2013 zu zahlen.

2. Der Beklagte trägt die Kosten des Rechtsstreits.

3. Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar.

Ferner wird beschlossen:

Der Streitwert wird auf 128,98 € festgesetzt ...

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